24-Stunden-Bereitschaft für die neue Wache in Lemsahl-Mellingstedt

Nach langem Hin-und-Her wurde diesen Sommer endlich die neue Rettungswache in Lemsahl-Mellingstedt eingeweiht. Diese liegt direkt an der Lemsahler Landstraße, zwischen Tannenhof und Spechtort und soll nun den nördlichen Teil Hamburgs abdecken. 4.896 Alarmierungen der vorangegangen Interimswache seit August 2011, haben gezeigt, dass der Bau der neuen Wache in Lemsahl-Mellingstedt mehr als überfällig war und gerechtfertigt ist. Die neue Wache ist allerdings täglich nur von 07:00 bis 19:00 Uhr besetzt und einsatzbereit. Dies geht aus einer schriftlichen kleinen Anfrage (vom 24.07.2015) des MdHB Dennis Thering hervor. Bei Alarmierungen außerhalb dieser Zeit rücken die Einsatzkräfte von den nächstgrößeren Wachen -meist von Sasel- aus. Dies führt zu deutlich längeren Anfahrtszeiten zu den nördlich gelegenen Einsatzorten Hamburgs. Das Hamburgische Rettungsdienstgesetz schreibt dem öffentlichen Rettungsdienst eine flächendeckende rettungsdienstliche Versorgung der Bevölkerung vor. Diese ist jedoch durch die zeitlich beschränkte Besetzung und die damit verbundene beschränkte Einsatzbereitschaft der Wache in Lemsahl-Mellingstedt nicht gegeben.
In einem Antrag an den Rot/Grünen Senat fordert nun der Abgeordnete Dennis Thering die 24-Stunden-Besetzung der neuen Rettungswache in Lemsahl-Mellingstedt.

„Es ist unzumutbar und fahrlässig, bei Notfällen zwischen 19:00 und 7:00Uhr, bei denen jede Minute zählt, einen längeren Anfahrtsweg der Einsatzkräfte hinzunehmen. Die Einsatzstatistiken zeigen, dass eine beachtliche Zahl der Alarmierungen bei Notfällen am späten Abend und in der Nacht erfolgt. Somit muss die Pflicht der flächendeckenden Versorgung auch zu diesen Zeiten uneingeschränkt erfüllt werden. Daher reicht eine Besetzung von 07:00 bis 19:00 Uhr in Lemsahl-Mellingstedt nicht aus und eine 24-Studen-Besetzung ist zwingend notwendig“ so Dennis Thering.

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Team Thering

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