Auch die zweite Infoveranstaltung zu der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Poppenbüttel wirft weiter Fragen auf

Nach der ersten Infoveranstaltung vom 01. Juli 2015 zur geplanten Unterbringung von Flüchtlingen am Poppenbüttler Berg/Ecke Ohlendiek welche damals katastrophale Formen annahm (siehe Beitrag unter http://dennis-thering.de/infoveranstaltung-in-poppenbuettel-wird-fuer-spd-und-gruene-zum-desaster-weiterhin-keine-transparenz/), fand nun auf Druck der Bürgerinnen und Bürger am 8. September 2015 in der Aula des Heinrich Heine Gymnasiums die zweite Infoveranstaltung zu der geplanten Unterkunft statt. Auch dieses Mal war die Infoveranstaltung mit ca. 400 Besuchern sehr gut besucht. Jedoch verdiente die Veranstaltung nicht ihren Namen, denn neue Informationen wurden nicht herausgegeben. So bleibt es bei der vorläufigen Planung, dass zunächst Container für 500 Flüchtlinge aufgestellt werden sollen. Diese werden dann durch 170 Wohneinheiten in mehrgeschossigen Festbauten ersetzt. Eine Wohneinheit wird in Hamburg erfahrungsgemäß mit 5-10 Personen belegt. Die genaue Zahl der in der Folgeunterkunft unterzubringenden Flüchtlinge, wollte weder die rot/grüne Bezirksregierung, noch die Vertreterinnen und Vertretern der Fachbehörde nennen. Als Datum für den Beginn der Arbeiten und des Aufbaus wurde der 01. Januar 2016 genannt.

Die Stimmungen und Meinungen unter den Besucherinnen und Besuchern bezüglich des Ausmaßes der Unterkunft in Poppenbüttel, waren geteilt. So bekundeten einige Bürgerinnen und Bürger ihre Hilfsbereitschaft. Andere wiederum ihre Bedenken und Ängste.

„Die zweite Veranstaltung zu der geplanten Unterkunft in Poppenbüttel hat wieder einmal gezeigt, dass die rot/grüne Bezirksregierung die katastrophale Informationspolitik des rot/grünen Senats fortsetzt. Unter transparentem Regieren, sowie die Einbeziehung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern verstehe ich etwas Anderes. Darüber hinaus bin ich weiterhin der Überzeugung, dass die Zahl von 500 Flüchtlingen an diesem Standort deutlich zu hoch ist. Selbst Flüchtlingshilfsorganisationen warnen vor der Unterbringung von solch einer hohen Zahl von Flüchtlingen an einem Ort, da so eine Integration der Menschen unmöglich wird. Der rot/grüne Senat muss jetzt endlich transparent und ehrlich über seine Pläne informieren, denn nur so kann eine breite Akzeptanz für neue Flüchtlingsunterkünfte geschaffen werden.“ so Dennis Thering.

Team Thering

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