23. Februar 2018

Zukünftige Köhlbrandquerung – Tunnel ja gerne, Maut nein danke

In der Diskussion über die Zukunft der Köhlbrandquerung hat Verkehrssenator Horch die Option einer Maut für Kraftfahrzeuge speziell für diesen Abschnitt ins Spiel gebracht. Diese wäre aus Sicht der CDU das genaue Gegenteil von moderner Mobilität. Zusammen mit den von den Grünen sehnlichst herbeigewünschten Dieselfahrverboten würde damit ein Verkehrsflickenteppich entstehen. Unsinnige Ausweichverkehre und zusätzliche Staus wären die unmittelbare Folge. Was die Ausgestaltung einer zukünftigen Köhlbrandquerung angeht, hatte die CDU bereits 2014 für eine Tunnellösung geworben. Mit dieser wäre die Schiffsgrößenentwicklung endgültig kein Problem mehr. Insbesondere das Container Terminal Altenwerder (CTA) …

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6. Februar 2018

Neue Studie belegt Stauprobleme in Hamburg – Baustellenkoordination ist der Schlüssel

Der Verkehrsdatenanbieter Inrix veröffentlichte heute eine Studie, nach der Hamburger Autofahrer im Schnitt 44 Stunden im Jahr im Stau stehen. Damit liegt Hamburg deutschlandweit auf Platz zwei. Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Die Menschen und die Hamburger Wirtschaft leiden gleichermaßen unter Hamburgs Dauerstau. Die schlecht koordinierten Baustellen waren und sind hauptverantwortlich für die derzeitige Situation. Mit der Sanierung der ‚Hochstraße Elbmarsch‘ und dem Ausbau der A7 südlich des Elbtunnels droht noch viel schlimmeres Ungemach. Deshalb fordern wir seit Langem die Einsetzung eines Baustellenkoordinators für die gesamte Metropolregion, …

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5. Februar 2018

Kostenexplosion bringt S-Bahn nach Kaltenkirchen ins Wanken – Senat muss Finanzierung schnellstmöglich sichern

Laut des Onlineportals „NahverkehrHamburg“ steigen die Kosten für die geplante Verlängerung der S-Bahn bis nach Kaltenkirchen um fast 30 Prozent bzw. 26 Millionen (von 90 auf 116 Millionen Euro). Diese Kostensteigerung gefährdet die Förderfähigkeit durch den Bund und somit die Zukunft des Gesamtprojektes. Damit ist nach der S4 nach Bad Oldesloe und der U5 nun auch bei dem verhältnismäßig kleinen Projekt der Elektrifizierung der bisherigen AKN-Stammlinie A1 durch eine Verlängerung der S21 die Kosten- und Finanzierungsfrage offen. Doch anders als das Verkehrsministerium in Schleswig-Holstein mauert die Hamburger Verkehrsbehörde zu den …

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23. Januar 2018

„Staustadt Hamburg“ erleidet Verkehrsinfarkt – Kampf gegen den Stau muss Chefsache werden

Laut der heute vom ADAC veröffentlichten „Staubilanz 2017“ hat sich die Situation auf Hamburgs Autobahnen im vergangenen Jahr erneut dramatisch verschlechtert. So ist die Gesamtstaulänge von 27.807 Kilometern im Jahr 2016 um rund 14 Prozent auf 31.630 Kilometer angewachsen. Gegenüber 2015 (24.243 Kilometer) ist es sogar ein Anstieg um 30 Prozent. Analog dazu stieg auch die Gesamtstaudauer von 9.382 Staustunden (2015) über 10.672 Staustunden (2016) auf 11.768 Staustunden im vergangenen Jahr (+25 Prozent ggü. 2015). Hamburg ist damit „Deutscher Staumeister“. Das ohnehin schon ausgeprägte Stauchaos ist seit Beginn der rot-grünen …

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10. Januar 2018

Tempo-30 auf Hauptverkehrsstraßen ist ein rot-grünes Placebo – Verkehrslärm durch Geschwindigkeitskontrollen und „Flüsterasphalt“ bekämpfen

Auf Betreiben von Umweltsenator Kerstan wird aktuell auf zehn Hauptverkehrsstraßen zwischen 22-6 Uhr Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit eingeführt. Aus Sicht der CDU verabschiedet sich der rot-grüne Senat damit vom wichtigen Prinzip „Leistungsfähige Hauptverkehrsstraßen – verkehrsberuhigte Wohnstraßen“ und fügt der Mobilität in Hamburg dadurch einen schweren Schaden zu. So führt Tempo 30 im Vergleich zu Tempo 50 weder tagsüber noch nachts zu einer nennenswerten Reduktion der Lärm- und Schadstoffemissionen. Bisherige Erfahrungen zeigen vielmehr, dass mit Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen die Lärmbelästigung im Durchschnitt um 2,5 dB(A) sinkt und damit unter der …

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28. Dezember 2017

Rot-Grün setzt Parkplatzvernichtung auch 2017 ungebremst fort

Die Zahl der in Hamburg zugelassenen PKW ist seit 2011 um 53.637 auf 779.482 gestiegen. Alleine in diesem Jahr sind 7.909 Autos hinzugekommen. Andererseits sind aber zwischen 2011 und 2016 über 1900 Parkplätze in Hamburg ersatzlos vernichtet worden. Im Jahr 2017 sind weitere 225 Parkplätze im öffentlichen Raum weggefallen. Hinzu kommen noch 332 Parkplätze, die zu reinen Parkplätzen für Elektrofahrzeuge umgewandelt wurden. Das geht aus einer aktuellen Anfrage der CDU Fraktion hervor. Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „SPD und Grüne setzen ihre Politik der Parkplatzvernichtung ungebremst fort. …

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22. Dezember 2017

„Fahrradstadt“ von GRÜNEN und SPD radelt rückwärts – Hamburg braucht Neustart bei der Radverkehrsförderung

In Hamburg nutzen weniger Menschen das Fahrrad. Dies musste der rot-grüne Senat in seiner Antwort auf eine aktuelle Anfrage der CDU einräumen. So ist die Zahl der im laufenden Jahr an den sogenannten „Fahrradpegeln“ einmal jährlich gezählten Radfahrer um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr (53.164) auf nur noch 51.575 gesunken und liegt damit sogar unter dem Wert von 2014 (52.162). Auch die an der umstrittenen Dauerzählstelle an der Gurlitt-Insel am östlichen Alsterufer gemessenen Werte sind rückläufig. Dort wurden zwischen Januar bis Ende November des laufenden Jahres 3,7 Prozent weniger Radfahrer …

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21. Dezember 2017

Unter Rot-Grün wird P+R zum teuren Auslaufmodell

In der gestrigen Sitzung der Bürgerschaft hat Rot-Grün den Antrag der CDU abgelehnt, die P+R-Anlagen Friedrichsberg und Lattenkamp zu erhalten. Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „P+R-Anlagen ermöglichen Berufspendlern das sichere Abstellen ihres Pkws, um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiterzufahren. Unter der SPD entwickelt sich P+R jedoch immer mehr zum teuren Auslaufmodell. Zuerst wurde die Nutzung der P+R-Anlagen kostenpflichtig mit der Folge, dass die Ausnutzung der Anlagen deutlich nachgelassen und sich der Parkplatzsuchverkehr in die angrenzenden Wohngebiete verlagert hat. Mit den Gebühren, so versprach es die SPD, sollten …

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18. Dezember 2017

Schmalzgebäck-Schmu zeigt Schwachstellen bei Lebensmittelkontrollen in Hamburg gnadenlos auf

Recherchen des NDR-Magazins „Markt“ haben ergeben, dass in vier von sechs untersuchten Fällen bei der Zubereitung von Schmalzgebäck auf Hamburger Weihnachtsmärkten ranziges oder verdorbenes Fett verwendet wurde. Dieses Ergebnis ist nicht nur ekelerregend es zeigt in aller Deutlichkeit, wie wichtig amtliche Lebensmittelkontrollen sind. Doch seit Jahren leidet der Kontrolldruck in Hamburg unter der Sparpolitik des Senats in diesem Bereich. Bereits im März hatte eine Große Anfrage der CDU-Fraktion (Drs. 21/7758) ergeben, dass im Jahr 2016 rund 4.000 – und damit fast ein Viertel – der gesetzlich vorgeschriebenen Lebensmittelkontrollen in Hamburg …

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