Grüner Schlingerkurs bei „Hafenquerspange“ schadet Hamburg

Teile der Grünen wollen die aktuellen Pläne zum Bau der „Hafenquerspange“ stoppen und bringen stattdessen die sogenannte „Nordvariante“ wieder ins Spiel. Diese wurde allerdings 2008 ausgerechnet von der damaligen grünen Verkehrssenatorin nach intensiver Prüfung aus Kosten- und Lärmschutzgründen verworfen.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Die Südvariante der Hafenquerspange kostet weniger und versursacht darüber hinaus deutlich weniger Lärm als die Nordanbindung. Dies war klares Ergebnis der Machbarkeitsstudie des Bundes, auf deren Grundlage auch die frühere grüne Verkehrssenatorin Hajduk im Jahr 2008 die nördliche Variante verworfen und sich stattdessen für die südliche Anbindung ausgesprochen hat. Genau deswegen hat die unionsgeführte Bundesregierung dieses für Hamburg wichtige Infrastrukturprojekt im Bundesverkehrswegeplan 2030 mit der höchstmöglichen Dringlichkeit versehen und die Finanzierung fest zugesagt. Umso unerklärlicher ist der aktuelle Schlingerkurs der Grünen. Statt diese wichtige Richtungsentscheidung zu torpedieren, sollten gerade die Grünen als Regierungspartei alles dafür tun, die notwendigen Planungsarbeiten auf Landesebene voranzutreiben. Die Bildung eines „Dagegen-Kartells“ mit den üblichen Interessengruppen ist dabei alles andere als hilfreich und verantwortungsvoll.“, so Dennis Thering.

Team Thering

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