Hamburg hat den Zuschlag zur Ausrichtung des ITS-Weltkongresses, der Leitmesse für intelligente Transportsysteme, im Jahre 2021 erhalten. Die CDU begrüßt die damit verbundenen Möglichkeiten, sich als Messestandort zu präsentieren und bestimmte Projekte im Bereich moderner Mobilität gezielt voranzutreiben. Die mit der Ausrichtung verbundenen Erwartungen sollten aber nicht zu hoch gesteckt werden. Denn die Lösung von Problemen wie der katastrophalen Baustellenkoordinierung, der massiven Parkplatzvernichtung, gewagten Radverkehrsexperimenten, abschreckenden P+R-Gebühren, steigenden Unfallzahlen und Dieselfahrverboten für hunderttausende Fahrzeuge ist keine Frage von digitalen Experimenten, sondern von politischen Entscheidungen im Senat.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Ich gönne dem Senat seine Freude über den Zuschlag für den ITS-Weltkongress 2021. Ein Kongress in vier Jahren wird die Verkehrsprobleme der Gegenwart in Hamburg aber nicht lösen können. So ist beispielsweise die Staustadt Hamburg bittere Realität und kein Science-Fiction. Gleiches gilt für die seit Jahren steigenden Unfallzahlen. Zudem scheitert der Senat bisher noch an recht banalen Dingen in Sachen digitaler Mobilität. Erst kürzlich fiel der Großteil der StadtRAD-Flotte aus und die Stadt schaffte es nicht, die über 350.000 registrierten Kunden unmittelbar mittels Push-Nachricht auf das Smartphone über die Ausfälle zu informieren. SPD und Grüne sollten sich daher erst einmal um die Probleme von heute kümmern, statt sich in Fantasien für morgen zu verlieren.“

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