Die P+R Betriebsgesellschaft, mbH hat entschieden, die Flächen am Lattenkamp und Friedrichsberg aufzugeben. Seit Einführung der P+R Gebühren ist die Auslastung hamburgweit um 20 Prozent zurückgegangen. Viele Flächen sind nicht mal mehr zur Hälfte ausgelastet. Seit 2014 hat die Stadt durch die Gebühreneinführung unter dem Strich einen Verlust von 9 Millionen Euro erwirtschaftet. Sollte es zu einer Schließung kommen, möchte die CDU Fraktion die Flächen nun Anwohnern zugänglich machen, um dem steigenden Autoverkehr und Parkdruck Rechnung zu tragen.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Die geplante Schließung der P+R-Anlagen Lattenkamp und Friedrichsberg lehnen wir entschieden ab. Die Scheuklappenmentalität von SPD und Grünen ist absolut schädlich. Jedes Auto mehr auf einer Parkfläche bedeutet ein Auto weniger auf Hamburgs Straßen. Deshalb fordern wir, dass die P+R Plätze erhalten bleiben. Anderenfalls müssten die Flächen den Anwohnern gegen eine moderate Gebühr zur Verfügung gestellt werden. Parkplätze vor Ort sind in beiden Fällen Mangelware. Nach Aufgabe der P+R Aktivitäten ist das Anwohnerparken also die beste Lösung für diese Flächen. Da muss Rot-Grün nun seine Scheuklappenmentalität gegenüber dem steigenden Autoverkehr in unserer Stadt ablegen und handeln. Die Einführung der P+R Gebühren im Jahr 2014 war ein großer Fehler. Ich fordere den Verkehrssenator auf, die P+R Gebühren umgehend wieder abzuschaffen und endlich wirksame Maßnahmen gegen das Stauchaos in unserer Stadt zu ergreifen.“

Hinterlassen Sie eine Nachricht

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>