Die Zahl der Pendler nach Hamburg steigt stetig. Waren es 2010 schon 312.000 Pendler, sind es inzwischen 342.000. SPD und Grüne beschäftigen sich in der Verkehrspolitik nur mit dem Radverkehr, Pendeln wird hingegen in die Staustadthauptstadt immer schwieriger.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Immer mehr Pendler, immer mehr Autos auf Hamburgs Straßen. Das ist die Realität. Rot-Grün redet aber von Dieselfahrverboten und Fahrradstraßen. Das ist Realitätsverweigerung und verschärft die Stausituation in unserer Stadt immer weiter. Um den stetig steigenden Pendlerzahlen Rechnung tragen zu können, müssen die P+R Gebühren im ersten Schritt abgeschafft werden. Der Anreiz, die Parkhäuser zu nutzen, ist mit den Gebühren zu gering, wie der Einbruch bei den Nutzungszahlen zeigt. Es braucht sogar zusätzliche kostenlose Anlagen an den Stadtgrenzen. Der ÖPNV muss zudem deutlich besser und schneller in die anliegenden Bundesländer ausgebaut werden, zum Beispiel durch die Verlängerung der S21 nach Kaltenkirchen, die erst nach 2020 Realität werden soll. Die Menschen werden nur durch solche Anreize darauf verzichten, mit dem Auto einzupendeln. Eine sinnvolle Fahrradförderung ist wichtig, bringt Pendlern aber wenig, denn die wenigsten fahren 20 Kilometer täglich mit dem Rad zur Arbeit.“

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