Laut der heute vom ADAC veröffentlichten „Staubilanz 2017“ hat sich die Situation auf Hamburgs Autobahnen im vergangenen Jahr erneut dramatisch verschlechtert. So ist die Gesamtstaulänge von 27.807 Kilometern im Jahr 2016 um rund 14 Prozent auf 31.630 Kilometer angewachsen. Gegenüber 2015 (24.243 Kilometer) ist es sogar ein Anstieg um 30 Prozent. Analog dazu stieg auch die Gesamtstaudauer von 9.382 Staustunden (2015) über 10.672 Staustunden (2016) auf 11.768 Staustunden im vergangenen Jahr (+25 Prozent ggü. 2015). Hamburg ist damit „Deutscher Staumeister“. Das ohnehin schon ausgeprägte Stauchaos ist seit Beginn der rot-grünen Koalition zu einem regelrechten „Stauterror“ mutiert. Diese Zahlen sind für die Menschen und die Wirtschaft absolut katastrophal. Aus Sicht der CDU rächen sich die Dauerscharmützel zwischen Umwelt- und Verkehrsbehörde (Dieselfahrverbote, Tempo-30 nachts usw.) nun gnadenlos. Olaf Scholz muss die Staubekämpfung endlich zur Chefsache machen und einen Baustellenkoordinator für die gesamte Metropolregion einsetzen, der seinen Namen auch verdient.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Nicht jeder Meistertitel ist ein Grund zum Feiern, der des Deutschen Staumeisters ist es sicher nicht. Die Menschen und die Volkswirtschaft leiden gleichermaßen unter Hamburgs Dauerstau. Jetzt rächt sich bitterböse, dass sich Rot-Grün Ende 2016 mit einem PR-Gag zur Staubekämpfung begnügt und für seine ‚Stabsstelle Baustellenkoordination‘ lediglich eine einzige Person zusätzlich eingestellt hat und das ausgerechnet im PR-Bereich. Die Baustellen waren und sind hauptverantwortlich für die derzeitige Situation. Mit der Sanierung der ´Hochstraße Elbmarsch´ und dem Ausbau der A7 südlich des Elbtunnels droht noch viel schlimmeres Ungemach. Deshalb fordern wir seit Langem die Einsetzung eines Baustellenkoordinators für die gesamte Metropolregion, der mit echten Entscheidungskompetenzen und ausreichend Personal ausgestattet werden muss. Baustellenmanagement ist der Schlüssel, um dieser Misere endlich zu entkommen. Die jahrelangen verkehrspolitischen Streitigkeiten innerhalb des Senats sind hingegen Gift für die Mobilität. Hamburg braucht keine Dieselfahrverbote und nächtlichen Tempo-30-Diktate, sondern eine Verbesserung des Verkehrsflusses. Bürgermeister Scholz muss daher endlich ein Machtwort sprechen und die Staubekämpfung zur Chefsache machen.“

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