Katastrophale Informationspolitik setzt sich bei der Infoveranstaltung zur geplanten Flüchtlingsunterbringung in Lemsahl/Mellingstedt weiter fort

Am 15. September 2015 fand eine öffentliche Infoveranstaltung zu der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Lehmsahl/Mellingstedt in der Turnhalle der Städtischen Schule Lemsahl-Mellingstedt statt. Die Halle war wie bei den bisherigen Veranstaltungen gut gefüllt und viele Bürgerinnen und Bürgern die die Veranstaltung besuchten, mussten sich am Rand einen Stehplatz suchen, da nicht für ausreichend Sitzgelegenheit gesorgt wurde. So sorgte nicht nur die vorherrschende katastrophale Informationspolitik der rot/grünen Bezirksregierung und des Senats für eine negative Grundstimmung, sondern auch die mangelnde Vorbereitung der Infoveranstaltung. Die Bürgerinnen und Bürger, die sich einen Sitz- oder Stehplatz sichern konnten, wurden mit eher wagen Aussagen und Informationen des Bezirksamtes und den Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeitern belohnt. So soll auf einer Fläche am Fiersbarg 8 eine Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge mit Containern in Modulbauweise für ca. 950 Flüchtlinge entstehen. Der Baubeginn ist für sofort angesetzt, damit die Unterkunft spätestens Anfang November 2015 bezugsfertig ist.
Die Stimmungen unter den betroffenen Besucherinnen und Besuchern waren gemischt. So zeigten sich viele Anwesende hilfsbereit und einsichtig, andere zeigten sich aber ebenso sehr besorgt und ängstlich. Die Zahl von 950 Flüchtlinge erscheint vielen berechtigterweise als viel zu hoch. So warnen selbst Ärzte vor der Unterbringung von so einer so großen Zahl an Flüchtlingen, da bei Ausbruch von Krankheiten diese in einer solchen Unterkunft nur schwer zu beherrschen sind. Außerdem raten Flüchtlingshilfsorganisationen von so großen Unterkünften ab, da diese sich kontraproduktiv auf die Integration der Flüchtlinge auswirken. Wie erwartet zeigt sich auch bei dieser Flüchtlingsunterkunft die rot/grüne Bezirksregierung wie auch der rot/grüne Senat beratungsresistent und führt seine katastrophale Informationspolitik sowie seine fahrlässige Politik bei der Flüchtlingsunterbringung in Hamburg weiter fort.

Team Thering

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