Aufgrund unterschiedlicher unzureichend koordinierter Straßen- und Schienenbauarbeiten in Altona kommt es aktuell zu massiver Staubildung im gesamten Hamburger Westen. Dabei stand bereits seit über einem Jahr fest, dass die S-Bahnbrücke über dem Lessingtunnel in diesem Sommer abgerissen und ein Schienenersatzverkehr für mehrere Wochen eingerichtet werden muss. Warum dann trotzdem im gleichen Zeitraum Sielbauarbeiten in der Stresemannstraße durch die Hamburger Stadtentwässerung und die Teilsperrung der A7-Anschlussstelle Volkspark durchgeführt werden, ist aus Sicht der CDU nicht nachvollziehbar. Insbesondere die von SPD und Grünen groß gefeierte Einrichtung der Stabsstelle Baustellenkoordination zu Jahresbeginn, für die lediglich eine neue Person eingestellt wurde, hat die Zusammenarbeit der verschiedenen Vorhabenträger offenkundig nicht ausreichend verbessert.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Die Baustellenplanung ist und bleibt die verkehrspolitische Großbaustelle des Senats. Denn Baustellen fallen nur in den allerseltensten Fällen buchstäblich vom Himmel oder tauchen urplötzlich aus der Erde auf, wie vor einigen Wochen beim Wasserrohrbruch in der Max-Brauer-Allee. In den allermeisten Fällen ist eine Abstimmung der verschiedenen Vorhabenträger ohne Probleme möglich. Faule Ausreden, wie die Behauptung, der Individualverkehr sei an dem Verkehrsinfarkt in Altona schuld, sind der blanke Hohn. Die allgemeine Verkehrslast auf den Stadt- und Bezirksstraßen ist aufgrund der Ferien spürbar geringer als im normalen Berufsverkehr. Es ist die schlechte Planung und Koordination der verschiedenen Baustellen in Hamburg, die das Chaos in Altona verursacht haben.“

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