Der Hamburger Flughafen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber für die Metropolregion Hamburg. Gerade deshalb ist es wichtig, die Akzeptanz für den innerstädtischen Großflughafen in der Bevölkerung zu erhöhen. Die wirtschaftlichen Interessen des Flughafens müssen dabei in ein ausgeglichenes Verhältnis zu den Bedürfnissen der Anliegerinnen und Anlieger gesetzt werden. Im Jahr 2014 wurde auf Initiative der CDU-Bürgerschaftsfraktion ein 16-Punkte-Plan gegen Fluglärm von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen. Die darin beschlossenen Punkte werden aber nur sehr schleppend oder gar nicht umgesetzt. Die Fluglärmbeschwerden aus der Hamburger Bevölkerung sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Hauptgründe hierfür sind die seit 2013 wieder steigenden Flugbewegungen und die hohe Zahl von Verspätungen nach 23 Uhr. Hinzu kommen die weiter praktizierten verkürzten An- und Abflüge und die seit 2013 zunehmend genutzten „Flachstartverfahren“.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Die rund 15.000 Unterschriften für ein echtes Nachtflugverbot sind die Konsequenz aus der über Jahre anhaltenden Verweigerungshaltung von SPD und Grünen beim Kampf gegen den Fluglärm. Der rot-grüne Senat ist jetzt in der Pflicht, mit geeigneten Maßnahmen kurzfristig eine nachhaltige Lösung im Kampf gegen den Fluglärm zu präsentieren. Wir als CDU-Fraktion sind weiterhin gesprächsbereit, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Diese darf den Flughafen in seiner Existenz nicht gefährden, muss aber zu einer deutlichen Verbesserung des Lärmschutzes der Anwohnerinnen und Anwohner führen.“

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