Der Hachmannplatz an der Ostseite des Hamburger Hauptbahnhofs soll massiv umgestaltet werden. Laut den vom zuständigen SPD-Bezirksamtsleiter vorgestellten Plänen sollen von den dort derzeit bestehenden 106 Pkw-Stellplätzen 50 wegfallen. Aus Sicht der CDU findet die gnadenlose Anti-Autofahrer-Politik durch Rot-Grün hier ihre traurige Fortsetzung. Denn seit 2011 wurden in Hamburg über 2.000 öffentliche Pkw-Stellplätze ausradiert. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der in Hamburg gemeldeten Pkw allerdings um fast 50.000 gestiegen. Dass Rot-Grün bei seiner Verkehrserziehung nicht einmal vor dem Hauptbahnhof Halt macht, ist mehr als bedenklich. Dieser ist mit über 500.000 Fahrgästen der zweitmeist frequentierte Bahnhof in ganz Europa.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Umerziehung statt Umgestaltung. Das scheint das inoffizielle Motto der rot-grünen Pläne für den Hachmannplatz zu sein. Schon heute ist die Parkplatzsituation am Hauptbahnhof desolat. Eine weitere Halbierung auf 56 Parkplätze für täglich mehr als 500.000 Fahrgäste ist ein Schildbürgerstreich und wird zum täglichen Chaos führen. Mag der Hauptbahnhof bei der Fahrgastzahl in der Champions-League mitspielen, so droht bei der Verkehrsanbindung der Abstieg in die Kreisklasse. Dem Hauptbahnhof mit seinem unmittelbaren Umfeld inklusive des ZOB fällt bei der Verzahnung der verschiedenen Verkehrsmittel eine besondere Bedeutung zu. Einseitige Anti-Autofahrer-Aktionen sind aber das genaue Gegenteil eines zeitgemäßen Mobilitätsmixes für diesen Verkehrsknotenpunkt. Der dreiste Verweis auf private Parkhäuser zeigt dies besonders deutlich. Denn dadurch werden beispielsweise Menschen mit Gehbebinderungen massiv in ihrer Mobilität eingeschränkt.“

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