Die CDU-Fraktion beantragt eine Sondersitzung des Schulausschusses, um aufzuklären, warum die Ergebnisse der Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und des Heinrich-Pette-Instituts zum Superspreader-Event an der Heinrich-Hertz-Schule so lange von Schulsenator Rabe zurückgehalten wurden, und um die Konsequenzen daraus für den Schulalltag unter Coronabedingungen zu diskutieren.

Dazu erklärt Dennis Thering, Vorsitzender der CDU-Fraktion:

„Bereits seit Anfang Oktober sollen die eindeutigen Ergebnisse der Untersuchung zum Corona-Ausbruch an der Heinrich-Hertz-Schule dem Gesundheitsamt vorgelegen haben. Demnach löste eine Person dort ein Superspreader-Event aus. Und trotz dieser Erkenntnis behauptete Hamburgs Schulsenator mit Unterstützung des Ersten Bürgermeisters bis zuletzt und offensichtlich wider besseren Wissens, dass Hamburgs Schulen sichere Orte seien. Senator Rabe muss jetzt umgehend aufklären, seit wann er die Ergebnisse der Untersuchung kennt und warum er diese Ergebnisse gegenüber der Öffentlichkeit und der Bürgerschaft zurückgehalten hat. Dafür beantragen wir eine umgehende Sondersitzung des Schulausschusses. Der Fall findet mittlerweile bundesweite Aufmerksamkeit, auch weil Senator Rabe maßgeblich für den Vorschlag und Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz mitverantwortlich ist, dass die HotSpot-Grenze im Schulbereich von 50 auf 200 angehoben wurde. Vor allem steht jetzt die Frage im Raum, wie es mit den Schulen im neuen Jahr weitergeht. Dazu müssen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse dann auch berücksichtigt werden.“

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