Verbraucher erwarten perfekte Sauberkeit in Restaurant, Cafés, Imbissen und anderen Lokalen. Die aktuellen Zahlen, die aus einer schriftlichen Kleinen Anfrage des  CDU-Bürgerschaftsabgeordneter Dennis Thering  hervorgehen, belegen allerdings ein anderes Bild. Demnach notierten die Lebensmittelkontrolleure schon in der ersten Hälfte diesen Jahres nahezu 900 Verstöße. Oft entdeckten die 58 Lebensmittelkontrolleure Mängel bei der Hygiene, etwa unzureichend gesäuberte Flächen in den Küchen, aber auch Versäumnisse in der Mitarbeiterschulung. Hinzu kamen Beanstandungen bei der Kennzeichnung der zubereiteten Lebensmittel. In der Regel kontrollieren die Behördenmitarbeiter unangekündigt die Betriebe einmal pro Halbjahr. Grundsätzlich erfolgen im Falle von Beanstandungen Nachkontrollen. Beanstandungen fließen dann in die individuelle Risikobeurteilung mit ein und können zu einer höheren Kontrollfrequenz bei dem betroffenen Betrieb führen. Die Ergebnisse werden allerdings nicht veröffentlicht.

Eine bundeseinheitliche Regelung (Transparenzsystem mit Kontrollbarometer), die Verbrauchern eine Information über Kontrollergebnisse vor dem Betreten von Gastronomiebetrieben ermöglicht, ist von der Konferenz der Verbraucherschutzministerinnen und -minister, Senatorinnen und Senatoren (VSMK) beschlossen und mit einem Auftrag an das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) versehen worden, einen Gesetzesentwurf vorzubereiten.

Dennis Thering, Fachsprecher für Verbraucherschutz der CDU-Bürgerschaftsfraktion, fordert daher mehr Transparenz bei Lebensmittelkontrollen und unterstützt das System mit Kontrollbarometer, das jetzt schnell umgesetzt werden muss, damit die Bürger auf Anhieb erkennen, wo sie bedenkenlos essen können.

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