Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und Leitungswasser genießt in Deutschland einen guten Ruf als genießbares Trinkwasser. In einer am 02.08.2011 veröffentlichten Studie hat der TÜVRheinland die Qualität von Leitungswasser in öffentlich zugänglichen Gebäuden in 10 deutschen Großstädten überprüft. Das Ergebnis war eine erschreckend hohe Zahl an mikrobiologisch verkeimten Wasserproben. Die Hälfte der Wasserproben wies laut TÜVRheinland eine zum Teil starke mikrobiologische Verkeimung auf. Experten testeten im vergangenen Monat das Trinkwasser in Aachen, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hannover, Köln, Nürnberg und Saarbrücken. Dabei wurden jeweils fünf Proben aus öffentlichen Toilettenräumen – etwa in Bahnhöfen, Krankenhäusern oder Universitäten – genommen und anschließend im Labor untersucht. Gründe für die starke Verkeimung könnten laut TÜV Rheinland kaputte Leitungen oder Rückverkeimung durch stehendes oder nur langsam fließendes Wasser sein. Auch mangelnde Hygiene wie schlecht gereinigte Wasserhähne könne zu bakterieller Belastung führen. Eine Liste mit den getesteten Gebäuden veröffentlichte der TÜV allerdings nicht.

Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem können diese Belastungen eine Gesundheitsgefährdung darstellen. Vor diesem Hintergrund fragt Dennis Thering den Senat:

Hat die Hamburger Trinkwasserqualität flächendeckend oder punktuell abgenommen? Wenn ja wo und in welchem Umfang? Wenn nein, liegt es am Übergabepunkt bzw. den Leitungen in den Gebäuden und welche Gründe gibt es für eine verminderte Wasserqualität?

Sobald die Antworten des Senats vorliegen, werden wir Sie an dieser Stelle umfassend über die Trinkwasserqualität informieren.

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