In einer am 02.08.2011 veröffentlichten Studie hat der TÜVRheinland die Qualität von Leitungswasser in öffentlich zugänglichen Gebäuden in 10 deutschen Großstädten überprüft. Das Ergebnis war eine erschreckend hohe Zahl an mikrobiologisch verkeimten Wasserproben. Die Hälfte der Wasserproben wies laut TÜVRheinland eine zum Teil starke mikrobiologische Verkeimung auf.

Vor diesem Hintergrund fragte Dennis Thering den Senat:

Hat die Hamburger Trinkwasserqualität flächendeckend oder punktuell abgenommen? Wenn ja wo und in welchem Umfang? Wenn nein, liegt es am Übergabepunkt bzw. den Leitungen in den Gebäuden und welche Gründe gibt es für eine verminderte Wasserqualität?

Nun liegt die Antwort des Senats vor (Auszug):

“Die Trinkwasserqualität wird gemäß den Anforderungen der Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (TrinkwV 2001) geprüft. In Hamburg erfolgt die Prüfung von Anlagen der Hausinstallation, aus denen Wasser für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird, stichprobenartig durch die Bezirksämter. Zur Vereinheitlichung des Vollzugs wurde 2009 eine Fachanweisung „Durchführung der Trinkwasserverordnung“ erlassen. In der Fachanweisung wird pro Bezirk und Jahr eine Prüfung pro 10.000 Einwohner gefordert.”

Das Hamburger Trinkwasser ist von guter Qualität und wird umfassend kontrolliert. Es wird ausschließlich aus Grundwasser gewonnen. In den Wasserwerken wird es aufbereitet und in 800.00 Hamburg Haushalte verteilt. Probleme enstehen vor allem in den Hausinstallationen.

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