Laut einer Studie des Navigationsgeräteherstellers TomTom führte Hamburg im vergangenen Jahr die Liste der staureichsten Städte in Deutschland an. Demnach verlieren Autofahrer alleine im morgendlichen Berufsverkehr 32 Minuten je Stunde Fahrzeit. Aus Sicht der CDU kann das Stauproblem nur gelöst werden, indem noch mehr Pendler durch bessere Angebote weit vor der Innenstadt zum Umstieg auf Busse und Bahnen motiviert werden. Außerdem muss gemeinsam mit den Nachbarbundesländern endlich eine gemeinsame Koordinierungsstelle für sämtliche Straßenbaumaßnahmen im Ballungsraum Hamburg eingerichtet werden.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„S- und U-Bahnen sind das Rückgrat der Mobilität in Hamburg. Nur Schnellbahnen haben das Potential und die Kapazitäten, um den Stauwahnsinn in und um Hamburg zu bändigen. Leider ist die S-Bahn seit Längerem aber das Sorgenkind unter den ´Öffis´. Bei der Bekämpfung der S-Bahnprobleme ist es allerhöchste Eisenbahn. Fahrgäste, die vorgestern vergeblich auf ihre S-Bahn gewartet oder gestern in einer hoffnungslos überfüllten S-Bahn stehend vor sich hin geschwitzt haben, können ein Lied davon singen. Lippenbekenntnisse reichen hier nicht. Gegen ´Sardinenbüchsen´ in den Hauptverkehrszeiten helfen nur Langzüge. Und auch in der Zeit von 9 bis 16 Uhr müssen es mindestens Vollzüge mit sechs Wagen sein. Diese Erkenntnis ist nicht neu, muss nun von vom Senat und vom Betreiber aber auch endlich mal umgesetzt werden. Wichtig ist auch, dass die Bahn die Hamburger S-Bahn nicht weiter austrocknen lässt. Die Investitionen in Schienen und Technik müssen massiv erhöht werden!“

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