Die Schule Strenge in Wellingsbüttel hat seit vielen Jahren hohe Anmeldezahlen bei den ersten Klassen, da sie für ihre hohe Qualität bekannt ist. Außerdem leben im nahen Einzugsgebiet viele junge Familien mit Kindern. Zukünftig wird die Anzahl an jungen Familien in der näheren Umgebung weiter zunehmen. Das Motto des Schulsenators „kurze Beine – kurze Wege“ kann daher nur eingehalten werden, wenn die Kinder nicht in großer Zahl abgewiesen werden. Die Behörde hat in der letzten Anmelderunde nur eine Dreizügigkeit genehmigt, obwohl die Anmeldezahlen deutlich höher lagen und laut Auskunft der Schulleitung und des Elternrates eine Vierzügigkeit ohne weiteres möglich wäre. Viele der angemeldeten Kinder haben bereits in der Vorschule gemeinsam gelernt und haben so soziale Bindungen aufgebaut, die durch die Begrenzung der Schülerzahlen an der Schule Strenge gefährdet sind. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Anmeldezahlen bei den ersten Klassen weiter hoch bleiben.

Vor diesem Hintergrund hat Dennis Thering eine Anfrage an den Senat gestellt. Der Senat antwortet, dass  Zahl der Anmeldungen die zur Verfügung stehenden Plätze überstieg, so erfolgte die Vergabe gemäß den Voraussetzungen des § 42 Abs. 7 Hamburgisches Schulgesetz (HmbSG).  Dem zu erwartenden Anstieg der Schülerzahlen im Raum Alstertal wurde im Schulentwicklungsplan mit der Aufstockung der Grundschulkapazitäten an der Albert-Schweitzer-Schule (vierzügig) und an der Schule Alsterredder (vierzügig) Rechnung getragen. Bei den gegenwärtig hohen Anmeldezahlen handelt es sich nach der bisherigen Auswertung der Einwohnerzahlen der Baublöcke im Einzugsbereich der Schule um einen kurzfristigen Spitzenbedarf, der voraussichtlich bereits zum Schuljahr 2015/16 wieder zurückgehen wird und durch das bestehende Schulangebot in der Region gedeckt werden kann. Diese Planungsdaten werden derzeit noch einmal u.a. in Abstimmung mit den Schulleitungen in der Region überprüft.

„Der Senat muss den hohen Anmeldezahlen Rechnung tragen und an der Schule Strenge einen vierten Klassenzug einrichten.
Es kann nicht sein, dass einige Kinder fast vier Kilometer zu der vom Senat zugewiesenen Schule gehen müssen.“, so Dennis Thering

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