Zur heutigen Ortsbegehung des Hamburger Hauptbahnhofs durch Bürgermeister Tschentscher erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Der Hamburger Hauptbahnhof platzt seit Jahren buchstäblich aus allen Nähten. Leider haben SPD und Grüne aber ausgerechnet die viel diskutierte Kapazitätserweiterung des Hauptbahnhofs still und heimlich aufs politische Abstellgleis rangiert. Sowohl die für das Frühjahr 2016 versprochene Personenstromanalyse als auch die für Herbst 2016 versprochene Untersuchung zum verkehrlichen Umfeld des Hauptbahnhofs liegen immer noch nicht vor und warten auf ihre ‚Abfertigung‘. Statt gemeinsam mit der Bahn und mit Hochdruck an der Einhaltung des bisherigen Fahrplans zu arbeiten, begnügt sich der Bürgermeister mit einem Spaziergang und weiteren mauen Ankündigungen. Die als neue Idee verkaufte Einrichtung zusätzlicher Treppen von der Steintorbrücke zu den Regionalbahngleisen beispielsweise wurde von den Fahrgastverbänden bereits seit langem gefordert. Letzten Endes sind derlei Maßnahmen ohnehin nur kosmetische Eingriffe. Effektiv und nachhaltig kann der ‚Gordische Knoten‘ Hauptbahnhof nur entzerrt und entlastet werden, wenn nicht mehr jede einzelne S- und U-Bahnlinie dort durchgeführt wird. Doch selbst bei neuen und komplett am Reißbrett geplanten Linien wie der S4 oder der U5 wiederholt Rot-Grün diesen Geburtsfehler des Hamburger Schnellbahnnetzes. Ein Umdenken kommt für SPD und Grüne offensichtlich nicht infrage. Unser Antrag, mit dem wir gefordert haben, dem Beispiel von Städten wie Berlin oder München zu folgen und die Umsetzbarkeit von Tangentialverbindungen und Ringlinien zu prüfen, wurde von Rot-Grün abgelehnt.“

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