Seit 2012 hat die Zahl der Hunde in Hamburg um 40 Prozent zugenommen. Dies geht aus einer aktuellen Anfrage der CDU-Fraktion an den Senat hervor. Gleichzeitig werden für wegfallende Hundeauslaufflächen nicht ausreichend neue geschaffen. In Hamburg wird auch die vorgeschriebene Zwei-Kilometer-Umkreisregelung für Hundeauslaufflächen nicht eingehalten. In einigen Stadtteilen, wie zum Beispiel in Duvenstedt, Wohldorf-Ohlstedt, in Teilen von Rahlstedt und Harburg gibt es gar keine Auslaufmöglichkeit für Hunde.

Dazu erklärt Dennis Thering, tierschutzpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Ich freue mich, dass sich in unserer Stadt immer mehr Menschen für die Haltung eines Hundes entscheiden. Die täglichen Spaziergänge halten fit und fördern die Gesundheit. Trotz der weiterhin stark steigenden Zahl an Hunden in unserer Stadt werden die Bedingungen für die Tiere und deren Halter seit Jahren nicht besser. Obwohl die Hundesteuereinnahmen in den letzten Jahren auf über vier Millionen Euro anstiegen, sind immer wieder Hundeauslaufflächen weggefallen. Im Gegenzug werden aber nicht ausreichend neue Hundeauslaufflächen geschaffen. Aufgrund der in Hamburg bestehenden Anleinpflicht muss der Senat deutlich mehr Hundeauslaufflächen schaffen. Es ist nicht zu akzeptieren, dass der Senat trotz steigender Hundesteuereinnahmen die Haltungsbedingungen in unserer Stadt seit Jahren nicht verbessert.“

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