Die CDU setzt sich in der Bürgerschaftssitzung in der kommenden Woche für eine echte „Fahrradelbbrücke“ in Nord-Süd-Richtung ein. Die letzte, große Radverkehrslücke zwischen der Innenstadt und dem Hamburger Süden würde endlich geschlossen und eine pulsierende Radverkehrsader bis ins niedersächsische Umland erstmals möglich. Die von SPD und Grünen vorgeschlagene Fahrradbrücke von der HafenCity nach Entenwerder würde hingegen lediglich in Ost-West-Richtung verlaufen und keine Elbquerung in Nord-Süd-Richtung ermöglichen. Dass diese längst überfällig ist, haben die im Sommer veröffentlichten hamburgspezifischen Daten der deutschlandweiten Referenzstudie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) schonungslos gezeigt. Demnach ist der Radverkehrsanteil in Hamburg seit 2008 bis heute nur von damals 12 auf jetzt 15 Prozent gestiegen. Angesichts der dramatischen Stauentwicklung im Hamburger Süden ist diese Entwicklung nicht zufriedenstellend.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Hamburg braucht dringend eine richtige ‚Fahrradelbbrücke‘. Das zeigt das bescheidene Radverkehrswachstum in den vergangenen zehn Jahren sehr deutlich. Nur so kann der ‚Sprung über die Elbe‘ auch für Fahrradfahrer endlich Wirklichkeit werden. Wichtig ist dabei, den Hamburger Süden durch eine echte Nord-Süd-Querung zu entlasten. Die nun von Rot-Grün favorisierte Ost-West-Brücke wird den staugeplagten Pendlern hingegen wenig helfen.“

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