Die vom SPD-Senat eingeführten P+R-Gebühren schrecken vom Umstieg auf Bus und Bahn ab. Waren die Hamburger P+R-Anlagen 2013, also im Jahr vor Einführung der Gebühren, im Durchschnitt noch zu 85,5 Prozent ausgelastet, lag diese durchschnittliche Auslastungsquote im Jahr 2017 bei nur 67 Prozent. Dies musste der Senat bereits im März in seiner Antwort auf eine CDU-Anfrage eingestehen. Besonders bizarr ist, dass selbst 2017 immer noch rund 47.000 Euro für Marketing zum Wohle der Gebühren zum Fenster rausgeworfen wurden. Die CDU wird sich daher in der kommenden Bürgerschaftssitzung erneut mit einem Antrag für die umgehende Abschaffung der P+R-Gebühren einsetzen.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Die P+R-Gebühren sind ein mobilitätsfeindliches Millionengrab. Dieser verkehrspolitische Flop muss sofort und vor allem komplett abgeschafft werden. Es ist geradezu grotesk, dass sich mit der SPD nun ausgerechnet jene Partei mit einer Halbierung der Gebühren bei den Menschen einschmeicheln will, die ihnen diese Zwangsabgabe 2014 überhaupt erst aufgebrummt hat. Rot-Grün hat sich bei diesem Thema vollkommen verrannt, gesteht nun aber wenigstens teilweise seine Fehler ein. Das ist schon mal sehr viel mehr Einsicht, als man bei der rot-grünen Verkehrspolitik sonst erwarten kann.“

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