Die Verkehrsbehörde hat heute bekanntgegeben, dass Hamburg für das Großprojekt „Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße“ 60 Millionen Euro zusätzlich vom Bund erhält. Die Gesamtinvestitionssumme steigt damit auf aktuell 295 Millionen Euro. Aus Sicht der CDU muss der Senat den dadurch vom Bund gewährten finanziellen Spielraum nutzen, um aus eigenen Mitteln eine sogenannte „Fahrradschnellstraße“ von Harburg bis zu den Elbbrücken zu errichten. Die neue Trasse der Wilhelmsburger Reichstraße eignet sich aufgrund der Länge und der unmittelbaren Nähe zu den S-Bahnhaltestellen ideal für diese besonders attraktive Form der Radverkehrsführung. Bereits im Dezember 2016 hatte sich die CDU mit einem Antrag für diese Idee starkgemacht und hierbei auch den Bau einer Elbradbrücke nach Amsterdamer Vorbild vorgeschlagen.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Der warme Geldregen aus Berlin trifft bei der Verlegung der Wilhelmsburger Reichstraße auf besonders fruchtbaren Boden. Für die Stadt besteht nun die seltene Gelegenheit, mit einer einzigen Maßnahme den Kfz-Verkehr, den Bahnverkehr und den Radverkehr zu fördern, ohne anderen Verkehrsmitteln irgendetwas wegzunehmen. Angesichts des vielerorts vergifteten Verkehrsklimas wäre es töricht, diese Chance aus politischen Motiven zu verspielen. Der Senat sollte über seinen Schatten springen und unsere Idee einer Fahrradschnellstraße von Harburg bis zu den Elbbrücken zügig aufgreifen.“

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