Der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in Hamburg stockt. Dies geht aus aktuellen, vom Senat vorlegten Zahlen hervor. Demnach wird das im rot-grünen Koalitionsvertrag definierte Ziel des Ausbaus von jährlich 50 Kilometer Fahrradinfrastrukur auch im laufenden Jahr deutlich verfehlt. Die Hauptschuld hierfür tragen laut den Grünen aber die Bezirke, vor allem Harburg und Wandsbek. Dieses `Schwarze-Peter-Spiel´ ist aus Sicht der CDU ein Ablenkungsmanöver der Grünen für eigene Fehler und Fehlentscheidungen auf allen Ebenen. Der rot-grüne Senat verzettelt sich seit 2015 bei der Radverkehrsförderung vor allem durch verschiedene Prestigeprojekte des kleinen Koalitionspartners und durch dessen Fokus auf Profiradler. Das Kerngeschäft der Radverkehrsförderung, die Sanierung maroder Radwege, kommt dadurch deutlich zu kurz. Darunter leiden insbesondere die Alltags- und Gelegenheitsradler.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Nun steht in Hamburg auch noch die Radverkehrsförderung ´im Stau´. SPD und Grüne versuchen nun die Schuld auf die mehrheitlich ebenfalls rot- grün regierten Bezirke abzuwälzen. Ein wenig Selbstkritik wäre hingegen mehr als angebracht. Der jetzige Bürgermeister war über sieben Jahre Finanzsenator und damit hauptzuständig für die Bezirksämter. Ihr Klagelied zum Radverkehr sollten die Grünen daher besser vor der Bürotür des Bürgermeisters vortragen und sich in den Bezirken an die eigene Nase fassen.“

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