Das 2015 beauftragte Verkehrsmodell von Hamburg, das ursprünglich 2017 und dann im Sommer 2019 hätte fertig sein sollen, verzögert sich weiter. Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Die Staustadt Hamburg kommt nicht vom Fleck. Der rot-grüne Senat hat sich hier bisher vor allem mit Ankündigungen und Versprechungen hervorgetan. Der zuständige Senator Westhagemann hat die Baustellenkoordination bei Dienstantritt zur Chefsache gemacht und Besserung gelobt. Allein passiert ist bisher nichts, die Lage für Hamburgs Autofahrer bleibt dramatisch. Dass eines der wichtigsten Instrumente für eine bessere Verkehrsplanung in der Hansestadt und Umgebung seit Jahren auf sich warten lässt, ist bezeichnend. Es ist längst überfällig, dass auch die Verkehrsbehörde endlich im digitalen Zeitalter ankommt und Verkehrsplanung nicht wie in den 90 Jahren macht. Hamburgs Verkehrsströme müssen realistisch modelliert und berechnet werden. Nur so können Straßenbaumaßnahmen sinnvoll und koordiniert geplant und Verkehrsflüsse optimiert werden. Die Zeit der PR-Shows und Ankündigungen ist jetzt vorbei, bei der Bürgerschaftswahl 2020 geht es um das tatsächlich Erreichte für Hamburgs staugeplagte Verkehrsteilnehmer.“

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