Die Erweiterung des Hauptbahnhofs ist eine Mammutaufgabe, an der verschiedene Akteure mitwirken. Neben der Deutschen Bahn (DB) kommt hierbei insbesondere dem Senat eine Schlüsselrolle zu. Eine von der Verkehrsbehörde bereits 2014 für 2016 angekündigte Studie zum Verkehrsumfeld des Hauptbahnhofs wurde von Rot-Grün klammheimlich auf das politische Abstellgleis rangiert und liegt bis heute nicht vor. Doch statt zunächst einmal dieses hausgemachte Problem zu lösen, versuchen SPD und Grüne aktuell, die Schuld für das Schneckentempo beim Kapazitätsausbau einseitig bei der Bahn abzuladen.

Dazu erklärt Dennis Thering, verkehrspolitscher Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Der Hauptbahnhof ist keine einsame Insel. Diskussionen über dessen Ausbau dürfen daher nicht an den Grundstücksgrenzen der Deutschen Bahn enden. Die Gestaltung des Bereichs außerhalb des Hauptbahnhofs ist für dessen Erweiterung mindestens von genauso großer Bedeutung wie Veränderungen innerhalb des Bahnhofsgebäudes. Zudem ist das Verkehrsumfeld der einzige Punkt in der gesamten Diskussion, auf den die Stadt einen direkten Einfluss hat. Statt wieder mal nur auf andere zu zeigen, sollte sich Rot-Grün besser erst einmal an die eigene Nase fassen und die längst überfällige Studie vorlegen.“

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